Fünf Spannungsfelder für vertrauensvolles Führen.

Vertrauensvolles Führen beinhaltet die Fähigkeit souverän mit Gegensätzen umzugehen und „in Touch“ mit der Realität zu führen. Es erfordert Achtsamkeit, Selbstreflektion und den inneren Wunsch sich stets weiter zu entwickeln, um die Balance im Führen zu leben.

1.    Ziele verfolgen und Menschen motivieren

Die Konzentration auf die Ziele darf niemals auf Kosten der Mitarbeitermotivation gehen.  Eine Führungskraft, die nicht mehr delegiert und zu viel kontrolliert, kommuniziert damit dass sie kein Vertrauen in die Kompetenzen der Mitarbeiter hat und fördert kein Wachstum. Die Wirkung ist demotivierend und man verliert an Leadership Einfluss. Konzentriert man sich hauptsächlich auf die Menschen und die Harmonie im Team, besteht die Gefahr, dass man es allen Recht machen möchte und die Ziele werden nicht erreicht. Mitarbeiter empfinden die Führungskraft als „weich“, wodurch man an Vertrauen verliert.  Der Erfolg liegt in einer gesunden Balance.

2.    Starke Meinungen haben und neugierig bleiben

Eine klare Vision und starke Meinungen geben Vertrauen und Sicherheit.  Umso stärker gewinnt eine Führungskraft an Wirkung, wenn er oder sie neugierig bleibt und stets offen ist, für neue Informationen und Ansichten.  Neue Ideen aufnehmen, Impulsen eine Chance geben, das ist wahre Führungsstärke.  Das sture und selbstgerechte Beharren auf seiner Meinung. verunsichert die Mitarbeitenden dermassen, dass mit der Zeit jedes Vertrauen verloren geht.

3.    Stärke zeigen und verletzbar sein

Es braucht Mut, Authentizität zu wählen, zu seinem „menschlich-Sein“ zu stehen, nicht perfekt zu sein, sich zu erlauben Gefühle zu zeigen.  Dieser Mut zeugt von grosser innerer Stärke und baut Vertrauen auf.  Nur wer Vertrauen geben kann, hat den Mut sich dem Risiko der Verletzbarkeit auszusetzen.

4.    Die Balance zwischen Aktion und Inaktion leben

Zeitdruck ,  überdurchschnittliche Belastung und ständig neue Veränderungsprojekte erhöhen heutzutage den Druck auf die Führungskraft. Sie „funktionieren“, ausführen, handeln und tun nur noch. Man läuft Gefahr, jede Kreativität als Störfaktor  abzuwürgen.  Umso wichtiger ist es,  sich ein Zeitfenster für Reflektion oder ein Moment des „Nichts-tun“ zu erlauben,  damit der Geist zu Ruhe kommen kann.  In der innere Ruhe liegt die Kraft und die Gelassenheit, die Souveränität im Alltag ausstrahlt.

5.    Ernsthaft sein und die Prise Leichtigkeit erlauben

Wie würde wohl eine Prise Leichtigkeit Ihren Alltag verändern.? Bedeutet Humor im Alltag, dass Sie Ihre Arbeit nicht ernst nehmen?  Wenn eine Führungskraft ständig Herausforderungen im Alltag mit einer übertriebene Schwere begegnet, überträgt sich das auf die Mitarbeitenden. Die Wirkung ist unweigerlich, dass viel Energie und Potential unterdrückt wird.  Etwas Leichtigkeit und Humor im Alltag setzt Energie frei.

Möchten Sie mehr Balance zwischen den Spannungsfeldern kennenlernen und mit mehr Leichtigkeit führen?  Besuchen Sie dann unser nächstes Seminar “Erfolg durch bewusste Kommunikation”.  Sie werden nachhaltig Ihre Führungskompetenzen ausbauen können.

Thalwil – 19.-21. September 2012 im Hotel Alexander am See.

Dieser Artikel wurde publiziert im Magazin Seminar Inside – Juni 2012, Seite 20.

Ich wünsche Ihnen viel Inspiration und freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Herzliche Grüsse,

Nicole

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